Neue Klangmuster von den Kaiser Chiefs

Seit ein paar Tagen gibt es das neue Video „Never miss a beat“ der Kaiser Chiefs zu sehen. Dabei ist das Video gar nicht mal der Rede wert und kann eher vernachlässigt werden. Da gab es schon mal Bessere.
Der Fokus liegt hier eindeutig auf dem Song. Das wird das nächste Ruby, Ruby, Ruby/ Oh my God, I can’t believe it…

Zu verdanken haben wir dies wohl unter anderem Mark Ronson – dem Produzenten des neuen Albums. Der junge Mann versteht wirklich etwas von seinem Handwerk. Zur Info: Ronson ist durch seine Arbeit mit Amy Winehouse bekannt geworden und hatte für sein Soloalbum „Versions“ übrigens bereits „Oh my God“ der Briten mit Lily Allen neu aufgenommen. Das darf hier zu Anschauungszwecken natürlich auch nicht fehlen.

Ich bin wirklich überrascht. Der Mann hat ein Gespür und hat mich neugierig auf seine weiteren Coverversionen und seine Arbeit gemacht.
Außerdem freu mich jetzt wirklich auf das am 10. Oktober erscheinende Kaiser Chiefs Album „Off with their heads“

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Auf der Suche…

… nach Musik von Chris Cornell (wie kam es eigentlich noch dazu ;-)) hat es sehr lange gedauert, bis ich einen Song gefunden hatte, den ich guten Gewissens empfehlen kann. Das neuere Zeugs kann ich irgendwie nicht gutheißen. Ich weiß, darüber lässt sich streiten, aber über „Euphoria Morning“ hinaus habe ich Herrn Cornell schon gar nicht mehr richtig wahrgenommen. Auch seine neuen Projekte (siehe Audioslave) konnten mich nicht so richtig begeistern.

„When I’m down“ ist da ein Song von der besseren Sorte. Leider gibt es hierzu kein ordentliches Video. Daher an dieser Stelle, die Lagerfeuer-Romantik und gleich nebendran ein Jungspund mit einer wirklich beachtlichen Akkoustik-Performance, die ich euch nicht vorenthalten wollte…


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Fast nicht wiedererkannt…

…hätte ich die Kings of Leon in ihrem neuen Video „Sex is on fire“. Wo sind die langen Haare geblieben, die vollen Bärte? Besonders Caleb ist irgendwie zu einer anderen Person geworden. Doch als er die Stimme erhebt, ist alles klar, alles doch wieder wie gewohnt…Diese eingängige unverkennbare Stimme…

Aber nicht nur das Äußere, sondern auch die Musik ist erfrischend neu, eindringlich und trotzdem nach wie vor zwischen Southern Rock, Blues und Hardrock anzusiedeln. Meiner Meinung ist es das bisher beste Stück der Familienbande (aber ich muss gleich glatt noch einmal die alten Alben rauskramen …)

Hier gibt’s was fürs Auge…

Ach und übrigens: Das neue Album „Only by the night“ erscheint am 19.09

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Allerhand Neues: Bloc Party, Oasis, Tomte

So, nun wird es Zeit für einen kleines Update der neuesten Neuigkeiten, die bereits in aller Munde bzw. in allen Blogs (siehe andere Muster) zu lesen sind. Aber dem einen oder anderen kann ich ja damit vielleicht doch noch etwas Neues berichten.

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Man liest ganz viel von Oasis: Ein Song ihres neuen Albums ist irgendwie ins Netz gelangt. Auf Youtube mittlerweile bereits nicht mehr abspielbar, hier aber dennoch das gute Stück: „Falling Down“… und gleich darunter noch die offzielle Single und das Video zu „Shock of the Lightning„. Oasis eben halt.

Update: Hier nun das offizielle Video zu „Shock of the Lightning“:

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Auch Bloc Party bringen demnächst ihr neues Album „Intimacy“ raus. „Demnächst“ heißt in diesem Fall sogar bereits morgen, den 21. August. Ab 9 Uhr wird ein Download des Albums möglich sein. So kann man sich das Album für 10 Pfund als MP3 runterladen und erhält die CD dann zum 27. Oktober. Allerdings nur für „residents of UK,Ireland, Australia, New Zealand and Japan“ möglich.

Alle anderen können sich zumindest das MP3-Pack für 5 Pfund runterladen.

Die CD wird aber übrigens zusätzliche Tracks enthalten. Da ist jetzt also die Frage:
– Gleich MP3s runterladen und auf die zusätzlichen Tracks verzichten?
– Noch warten und bis Ende Oktober auf den Wissensvorsprung verzichten müssen und sich dann die CD erstehen?
– Oder verschwenderisch sein, MP3s runterladen und im Oktober zusätzlich noch das Album kaufen und Kele ernähren…

„…and I do want to get paid and I do want to eat.“
via Rolling Stone

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Zu guter letzt noch ein paar Worte zu Tomteund deren am 10.10.08 erscheinenden Albums „Heureka“.
Der Vorbote „der letzte große Wal“ kann entweder bei Delta Radion angehört werden oder hier . Tut dem Thees doch den Gefallen. (via Nicorola)

Auf dem Cover des neuen Albums wird übrigens der wirkliche Aufnäher drauf sein. (via Alles ist Pop). Da freut sich doch die Freundin von der Freundin von Thees… (hier gebloggt)

Soviel zum Thema, was tut die Musikindustrie um die User zum CD-Kauf zu gewinnen…

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Von Klangbildern und weiteren Klangmustern

Da wir letztens gerade erst bei „fremd gehenden“ Schauspielern waren, hier ein weiterer Ausritt eines Bühnendarstellers in die Welt der Musik. Diesmal jedoch nicht vor das Mikro, sondern hinter die Kamera. Obwohl Herr Phoenix bereits in Walk the Line bewiesen hat, dass er musikalisches Talent besitzt.
Jetzt soll es jedoch um die Regiearbeiten von Joaquin Phoenix gehen, denn er ist auch als Regisseur von Musikvideos tätig.

Dazu zählt neben Clips für Peoples in Planes „If you talk to much (your head will explode)“ und Albert Hammond Jr. „In Tranist“

das aus meiner Sicht besonders zu erwähnende „Little Lover So Polite“ der Silversun Pickups.

Ihnen möchte ich hiermit auch noch meinen besonderen Tribut zollen und allen ans Herz legen, denen diese amerikanische Indie-Rockband bisher noch nicht bekannt war.
Ich liebe diese kleinen Spielereien, diese Melodien, diese Klangspiele, diese verzerrten Gitarren, diese Wucht und kann nicht genug davon bekommen. Natürlich will ich an dieser Stelle auch gern in die Referenzen-Kiste greifen … und ziehe die Smashing Pumpkins hervor, mit denen die Pickups allerortens gern verglichen werden. Aber bitte nicht als frühe Pumpkins-Kopie abtun, Brian Aubert und Kollegen haben viel mehr zu bieten.

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Neue Klangmuster Chapter III

Ich wollte ja eigentlich von neuen Klangmustern berichten, bis mir dann bei der Recherche auffiel, dass diese Band gar nicht so neu für mich ist:
Anfang des Jahres waren Sparkadia bereits als Support für Jimmy Eat World auf Europa-Tournee, natürlich auch in Hamburg. Bereits bei diesem Konzert sind sie mir positiv aufgefallen und konnten als Support Act überzeugen.

Die Cinematics – als weitere ehemalige Support Band – konnten sich bei mir in diesem Jahr bereits in die erste Reihe spielen und sind für mich nun zum Hauptact geworden. Vielleicht schaffen dies die Australier mit ihrem Debut „Postcards“ ebenso. Obwohl ich zugeben muss, dass mir die Cinematics nach ihrem Kurzauftritt länger in Erinnerung geblieben sind und ich Sparkadia erst gar nicht wiedererkennen wollte. Durch „Jealousy“ bin ich wieder auf sie aufmerksam geworden:

Auch der Song „Too much to do“ sollte nicht unerwähnt bleiben.
Er blüht langsam auf um mich dann beim Refrain vollkommen mitzu-
nehmen.

…und dazu die ansprechenden Lyrics oder sollte ich eher sagen, die Lyrics, die mir entsprechen…

Für ihr Debut „Postcards“ wurde jedes der zwölf Lieder in den vergangenen vier Jahren in einer anderen Stadt geschrieben um dann zum Produzenten Ben Hillier (Depeche Mode, Blur, The Doves) nach London geschickt zu werden – quasi wie Postkarten. Die Postcard-Songs von Alex Burnett und co. zeichnen sich dabei durch eingängige Melodien und Rhythmen sowie emotionale Lyrics aus. Nichts aufregendes, einfach nur eine Mischung aus schöner Popmusik, ein Hauch Indie und – um mal mit weiteren Musik-Kategorien um mich zu schmeißen – Art Rock.

Im August ist das Quartett nun wieder live unterwegs und wer hätte dies gedacht: sie beehren auch wieder Hamburg. Am 12. August kann man sich noch einmal im Headcrash von ihren Live-Qualitäten überzeugen. Wer ist dabei?

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Neue und gecoverte Klangmuster von bekannter Dame

Scarlett Johansson – Ich weiß, es ist schon ein alter Hut, dass die gute Dame jetzt auch ins Musikbiz eingestiegen ist. Auch mir war dies bereits bekannt. Bisher fehlte mir jedoch die Gelegenheit mich ausführlich mit ihrer Stimme und Musik auseinander zu setzen. Nun fiel mir eine MP3 in die Hände, in der sie weinende Jungs (oder eher nicht weinende Jungs) besingt.

Weinende Jungs? Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?
Das Lied beginnt, und man denkt: „Nö, kenn ich nicht.“
Das Lied geht weiter und man denkt: „mmhh, kommt mir doch bekannt vor“.
Der Refrain setzt ein…“Tatsache – es ist wirklich ein Cover von the Cure!“
Boys don’t cry mal auf eine völlige neue Art. Nach den Waits’schen Arien nun das…

Dabei bot es sich natürlich an, die Original-Version mal wieder hervorzukramen. Nach erneutem Hören des Covers wünscht man sich kurz, diese Vergewaltigung des Klassikers wäre nie produziert worden. Aber dann ist es doch wieder auf irgendeine Art und Weise interessant. Ich mag Scarletts Stimme, auch wenn sie an der ein oder anderen Stelle nicht ganz sitzt.

Zusätzlich hab ich gleich noch ein paar andere Exemplare gefunden: z.B. Erlend Oye, wie er mit seiner unverwechselbaren soften Stimme (verwechselbar nur mit der seines Kumpans Eirik – ob ich es noch jemals lerne?) das Lied intoniert. Auch hier gilt wie immer die Devise: Quiet is the new loud…

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Neue alte maritime Klangmuster

Verdammt aber auch…wie konnten die bisher nur an mir vorbeigehen…

Naja, so ganz stimmt das nun auch wieder nicht, Maritime waren bereits seit einiger Zeit in meinem Relevant Set (nicht zuletzt durch das Grand Hotel van Cleef) – allerdings bisher nur auf hold gesetzt. Irgendwie schien mir die Band bisher zu sehr Indie zu sein (wenn das überhaupt möglich ist). Aber durch einen Zufall entdeckte ich die Möglichkeit eines Downloads der beiden Songs „Before you were born“ und „Call me home“, die bis vor Kurzem nur auf der Japan LP Version von „We, the Vehicles“ zu finden waren.
Daraufhin hab ich mich dann mal etwas intensiver mit der Band um Davey von Bohlen beschäftigt und gleich mal eine CD bestellt. Dabei konnte ich mich zunächst nicht entscheiden, welche der bisher drei erschienenen Alben es zuerst sein sollte – vielleicht gleich alle drei auf einmal?! Schließlich überwand ich meine Gier und Sucht nach neuer Musik… und entschied mich, dies ganz in Ruhe und von vorn zu beginnen und die Band ganz neu für mich zu entdecken. Dabei geht es los mit „Glass Floor“ aus dem Jahre 2004.
Das ist herrlicher Indie-Rock, absolut unmodern, unhipp und total unaufgeregt – aber trotzdem einfach gut. So lass ich mich gern eines Besseren belehren und freu mich auf die CD. Immer weiter so…

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Neue Klangmuster Chapter II

Das nenne ich mal neue Klangmuster. Hier ist der Titel wirklich eine Ansage.

Colour Revolt bieten mit Ihrem Debut „Plunder, Beg and Curse“ keine Musik, die man sich mal soeben nebenbei anhören kann. Sie fordert schon einiges von einem ab. Aber bitte geduldig sein. Der erste Hördurchgang ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Bei genauerer Be“hörung“ erwarten einem jedoch Klangmeisterwerke. Gespickt mit sehr sehr sehr vielen Gitarren und der netten Gesangsstimme bieten sie mehr als die derzeitig angesagte Indie-Musik. Vermutlich brauche ich noch einige Durchgänge bis sich mir die Musik vollends erschließt und ich wahrnehmen kann, wie viele Gitarren denn da nun wirklich jeweils gleichzeitig spielen. Absolut empfehlenswert. Für alle Interessierten hier schon mal zum Reinhören:

Colour Revolt – Naked and Red

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Neue Klangmuster Chapter I

Noch so eine Band, die ich auf dem Hurricane verpasst habe…
Während ich bei den Beatsteaks hin- und her geschubst wurde, haben Tegan und Sara mit Sicherheit ein tolles Konzert im Zelt hingelegt. Erst einige Tage zuvor hatte mich die CD „The Con“ aus den USA (über den Amazon Marketplace) erreicht, nachdem ich über Youtube einige Videos gesehen hatte und sofort bestellen musste. Hier ein kleiner Schmankerl in Form einer unplugged Version von Nineteen. Ich zergehe bei dieser leicht angerauten Stimme von Tegan – oder war es doch Sara? Sie sind definitiv beide talentierte Musikerinnen. Ich könnte stundenlang zuhören. Wieso war ich noch mal nicht auf dem Konzert?!

Ach ja, die CD ist ein Beispiel dafür, wieso ich gern noch auf die Original-CD zurückgreife anstelle das Album in MP3-Format herunterzuladen (Ja, ich kaufe noch Original-CDs): Das Booklet im Buchlayout ist meiner Meinung nach ein Hingucker. Außerdem muss ich doch in den Lyrics stöbern, um auch tatsächlich alles zu verstehen, was die beiden da so vor sich hinträllern. Das ist nämlich manchmal gar nicht so einfach…

Und um auch noch mal das Thema Seven aufzugreifen. Auch der siebente Song überzeugt, erinnert zunächst an ein anderes Lied (ich komm gerade nur nicht drauf), wird dann aber ganz zu Tegan and Sara…“All I need to hear ist that you’re not mine“ (Das konnte ich jetzt auch ganz ohne Booklet)

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