London is calling…

Wer zufälligerweise in der KW46 in London sein wird… dem seien folgende Konzerte ans Indie Folk Rock Herz gelegt:

Gleich am Montag, den 10.11.2008 geht es los mit… oh, wie wäre ich doch neidisch… den Fleet Foxes im Shepherds Bush Empire. Ich glaube, über die Herren habe ich schon genügend Lobeshymnen gesungen.

Am 11.11.2008 ist das Konzert von Okkervil River (Shepherds Bush Empire) wärmstens zu empfehlen.

Hier eine kleine Video-Einstimmung, großartige Band, großartiger Song, großartiges Video:

Ansonsten sind auch Razorlight auf Tour unterwegs und am 13. November in der Brixton Academy. Hier ist allerdings die Frage, ob das Konzert nicht sowieso schon ausverkauft ist…

Also, wäre ich in London, dann wüsste ich schon, was ich abends so machen würde…

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Handbags and Gladrags

Und hier kommt tatsächlich mein Eintrag zum Thema Handtaschen … im weit entfernten Sinn… Zur Taschen-Expertin bin ich über Nacht natürlich nicht geworden und ich kann auch nach wie vor mit meinen wenigen Exemplaren sehr gut leben…

Aber man kann doch perfekt zwei Themen miteinander verbinden: Handtaschen und Musik! Und was findet man so, wenn man danach sucht? Ein bemerkenswertes Lied!

Handbags and Gladrags

Dieser Song hat eigentlich nicht wirklich viel mit Handtaschen zu tun. „Handtaschen & Fummel“ wird hier eher als Metapher benutzt und könnte für einige Personen auch beliebig ersetzt werden, z.B. mit „Handys & Ipods“ oder „Fernseher & Laptop“, eben alles was die Jugend heutzutage so „bewegt“ in unserer materialistischen Welt…

Aber wie auch immer, wunderschön arrangiert wurde der Song z.B. von den Stereophonics. Das Lied passt perfekt zu Kelly Jones Stimme; als wäre er für ihn geschrieben worden… Ist er aber nicht. Denn bereits 1967 wurde er von Mike d’Abo (dem einstmaligen Leadsänger von Manfred Mann) komponiert und Chris Farlowe war der erste, der eine Version des Songs veröffentlichte. Berühmt wurde er dann durch Rod Stewart. Erst im Jahr 2000 erschien folgendes Cover der Stereophonics:

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Do They Know It’s Halloween?

Wie nervig ist es bitte schön, wenn auch jetzt hier schon in Deutschland die Kinder am 31. Oktober mit dem „Trick or Treat“-Blödsinn ankommen? Jedes Jahr aufs Neue verstecken wir uns regelrecht vor den kleinen Vampiren und Hexen und tun so, als wäre niemand zu Hause.
Wenn es das schon gegeben hätte als ich klein war, dann wäre es …vielleicht …etwas anderes. Aber so, nee, nix da.

Trotzdem habe ich mir mal den Spaß gemacht und nach Halloween Songs gesucht und dabei folgendes großartiges Projekt von 2005 gefunden:

Zahlreiche Independent-Künstler (NAHPI= North American Hallowe’en Prevention Initiative) haben sich zusammengetan und eine Parodie auf Bob Geldof und Midge Ure’s „Do they know it’s Christmas“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich bei „Do They Know It’s Halloween?“ neben einer Persiflage auf das Halloween-Getue eher hauptsächlich um eine Satire auf die Charity-Bestrebungen vieler Pop-Stars. Besonders der etwas herablassende Band-Aid-Songtext (man denke z.B. an die Beschreibung Afrikas als lebloses, unfruchtbares Stück Land) wird auf die Schippe genommen, die Taten von Bob Geldof aber trotzdem gewürdigt. So werden die Einnahmen ebenfalls gespendet und gehen an UNICEF.

Zu den Künstlern zählen neben Beck, Feist, Rilo Kiley, Yeah Yeah Yeah’s Karen O, Postal Service’s Jimmy Tamborello noch viele mehr.

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Fahrstuhlmusik

Was einem im Leben nicht so alles passiert. Nach meinem aufregenden Urlaub geht es auch hier in Deutschland spannend weiter. Wieso hatten alle Leute nur so große Angst um mich in Indien, wenn mir auch hier in Deutschland viel passieren kann?

Besonders Fahrstühle haben es in letzter Zeit auf mich abgesehen. Erst wurde ich fast von einem vollautomatischen Exemplar eingequetscht und heute wollte mich eine historisch rustikale sehr kleine und beengende Aufzugsanlage für ca. eine Stunde gar nicht mehr rauslassen.

Mit der passenden Fahrstuhlmusik hätte es sich vielleicht ja noch etwas länger aushalten lassen. Hätte ich z.B. Tegan and Sara dabei gehabt, wie in Ihrem Auftritt bei „Behind Closed Doors“… obwohl, viel Platz für Instrumente gab es neben den vier anderen Personen nicht mehr…

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Musik ist doof…ach nee doch nicht

Nein, mein Blog ist noch nicht tot… das Blogsterben hat noch nicht auf ihn übergegriffen; die Pause war nur etwas länger als erwartet. Ich hatte einfach noch keine Zeit mich kurz nach meinem Urlaub wieder intensiv mit Musik zu beschäftigen und irgendwie auch keine Lust. Punkt.
Unglaublich aber wahr, ich hatte einfach kein Interesse daran. Meine Gedanken waren noch in weiter Ferne…

So langsam kommt das alte Gefühl jedoch wieder, die Lust auf Musik, die Lust darauf neue musikalische Klänge zu entdecken. Wahrscheinlich musste ich erstmal die ganzen fremdartigen neuen lauten indischen Klänge rückwirkend verarbeiten…

Es soll aber auch Menschen geben, die das Interesse an Musik völlig verloren haben bzw. es nie hatten, die absolute Gegner von Musik sind, sie geradezu verabscheuen. Gefunden bei den Schweizern von 78s:

Musik ist doof (das Magazin)

Kommentar zum Absatz:
„…Ich unterstelle den meisten Menschen, dass sie in dem Augenblick, in dem sie auf «Play» drücken, nicht Musik einschalten. Das ist jedenfalls nicht die Hauptsache. Wichtiger ist, dass sie die Stille ausschalten. Sie ertragen die Stille nicht…“

Ich persönlich kann die Stille sehr wohl ertragen und finde besonders musikalische Stücke, die mit der Stille arbeiten, sehr bemerkenswert. Hier erinnere ich gern noch mal an Fleet Foxes 🙂

In Indien wurde mir ein Aspekt von Musik ansatzweise folgendermaßen erklärt: Die Musik ist das Zusammenspiel von Stille und Klängen. Durch die Töne wird die anschließende Stille noch viel intensiver…

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Spanische Klangmuster

Wieso nur immer englische und deutsche Texte? Wir sind doch weltoffen und jetzt habe ich auch mal eine spanische Band entdeckt. Ich muss unbedingt mal meine Spanisch-Kenntnisse wieder etwas auffrischen um die Texte der Band Vestuta Morla zu verstehen…
Hier die Videos zu dem neuen Song „Sálevese quien pueda“ und ein Akkustik und One-Shot-Video (oder wie nennt man diese in einem Dreh abgefertigten Videos noch?) zu „Otro día en el mundo“.

Vielleicht gibt es ja auch tolle indische Indie-Musik…

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Bevor ich erst mal für drei Wochen von der Bildfläche verschwinden werde, noch mal ein wenig Input von meiner Seite, quasi ein paar kleine Häppchen zum Anfüttern.

Anfang September hatte ich von Mark Ronson berichtet und wollte mich ja auf die weitere Recherche begeben, was ich auch getan habe. Dabei habe ich folgendes Highlight gefunden:

Alex Greenwald, der den Mark Ronson Remix des Radiohead Songs „Just“ performt. Dabei ist nicht nur die Neu-Interpretation, sondern auch das Video recht gelungen. Herr Ronson schafft es spielerisch Elemente aus dem Radiohead Video aufzunehmen (die am Boden liegenden Menschen) und sich irgendwie geschickt in den Vordergrund zu spielen um nebenbei zu zeigen, was für ein Multitalent er ist. Die „coole Sau“ will uns hiermit nur mal wieder zeigen, dass er nicht nur einfach Remixe macht, sondern auch alle alle Instrumente selbst einspielt. Naja, da die embedding Funktion auf allen Youtube Videos deaktiviert wurde, an dieser Stelle nur ein Link:

Mark Ronson feat. Alex Greenwald – Just (Radiohead)

Es ist natürlich sehr gewagt, sich an Radiohead zu trauen. Jetzt bietet Radiohead jedoch allen Fans, Musikliebhabern und Bastlern zum wiederholtem Male ebenso die Gelegenheit einen eigenen Remix eines Radiohead Songs zu erstellen – in diesem Falle „Reckoner“. Die ersten Versuche gibt’s natürlich auch schon:

Radioheadmix

Einfach mal reinhören oder selber basteln. Viele Remixe sind einfach nur…ganz einfach: they suck. Erstaunlicherweise halte ich aber z.B. den derzeit an Platz 1 gevoteten Mix von „The Deadly Syndrome“ an einigen Stellen für sehr gelungen. Er ist nicht perfekt synchronisiert, hat aber sehr gut aufbereitete Elemente. So wirkt der erste und Haupt-Gesangspart etwas unstimmig, wie ein Fremdkörper. Das Gefühl legt sich jedoch schnell. Ein Vote von mir gibt es also dazu. Zum Reinhören empfehle ich auch die Mixe von „Forced Movement“ oder „My Woolly Hat“.

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Neue Klangmuster von Tiger Lou

Ich möchte es heraus schreien und meine Freude mit euch teilen. Lange mussten wir darauf warten, aber endlich…bald erscheint das neue Album von Tiger Lou (voraussichtlich am 22. Oktober).

Wie lange mussten wir nun auf eine Fortsetzung warten – 2, 3 Jahre? Eine Ewigkeit! Und wieso habe ich diese „sloppy version“ von „coalitions“, das auf dem neuen Album „A partial print“ enthalten sein wird, erst so spät entdeckt… Ein Traum. Nein, zwei Träume werden wahr: Heute habe ich nun entdeckt, dass Rasmus uns das neue Album auch bald live vorstellen wird und nach Hamburg kommt (3.12. Übel & Gefährlich). Yes.

Achso, vielleicht noch ein paar Worte zur Musik, obwohl die starke Stimme bereits für sich spricht.
Es handelt sich hier um einen Schweden-Import-Schlager bestehend aus teils tanzbarem Indie-Rock und teils aus verzweifeltem Singer-Songwriter-Pop. Was auch immer, es geht ans Herz.

Take care.

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The Last Shadow Puppets mit neuem Video

Da bisher in diesem Blog noch nicht geschehen, möchte ich das neue Video von The Last Shadow Puppets My mistakes were made for you“ zum Anlass nehmen und ihnen hier einen kleinen Platz einräumen; obwohl sie mit ihrem Sound sehr große Klang-Räume einnehmen…

Das Duo bestehend aus Alex Turner von den Arctic Monkeys sowie Miles Kane von den Rascals (die übrigens kürzlich auch ein Album veröffentlicht haben) widmen sich voll und ganz den 60ern. Und von wegen „Understatement“ (Albumtitel) – mit ihrer Hommage an die glorreichen 60er sprengen Sie die Rahmen ihrer derzeitigen Bands und glänzen im Sound durch ihre Liebe zum Detail.

Manchmal sind die Nebenprojekte einiger Bands noch besser als das Original. Hier bin ich fast gewillt dem zuzustimmen. Für mich wird das Album definitiv in der Bestenliste dieses Jahres landen und wird seit Monaten bereits „rauf und runter“ gehört.

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Neue Klangmuster Chapter IV

Wiedermal so eine Neuentdeckung und dabei kann ich gar nicht mehr genau sagen, wie und wo ich sie gefunden habe. Aber einer der ersten Kontakte mit den Fleet Foxes kam bestimmt durch das Video zur Single „White winter hymnal“ zustande. Dies ist übrigens ein Werk von Sean Pecknold – dem Bruder des Leadsängers.


Die Fleet Foxes transportieren einen in eine andere Welt – in diesem Fall ein paar Jahrhunderte zurück. Das ist Indie Folk Pop aus Seattle zwischen „barockeskem“ Chorgesang und Texten mit viel Raum zu Interpretation. Und wer hätte das gedacht, auch Songs ohne den typischen Refrain können hängen bleiben. Denn hier handelt es sich oft um freie Songformen – Songs, die auch mal einfach nur mit einem Gospel-Chor einsetzen, sich zwischendurch fast bis zum Stillstand begeben um dann wieder mit fantastischen Harmonien aufzuwarten.

Die selbsternannte „langweilige Mädchenmusik“ (via Visions, O-Ton Robin Recknold) hat mich nun also auch gepackt.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Black Cab Sessions aufmerksam machen, bei denen Robin Pecknold eine atemberaubende Performance abgelegt hat. Tut mir leid, wenn ich mich hier mit meinen Worten so langsam überschlage (und dabei hab ich noch versucht mich zurückzuhalten). Ich bin im Grunde genommen nur ein kleines Mädchen, das gerade begeistert wurde… Aber nun einfach zurücklehnen und geniessen…


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