Simpel wie einfach ist die Musik von Telekinesis. Mitreißende Melodien und eine herzerwärmende Stimme von Michael (Benjamin) Lerner erschaffen einen wundervollen Indie-Power-Pop. Das aktuelle Video „Please ask for help“ hat mich neugierig gemacht und wird dafür sorgen, dass das aktuelle Album „12 Desperate Straight Lines“ – übrigens von Chris Walla produziert – demnächst in meinem Warenkorb landen wird.

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Neue Klangmuster – In Golden Tears

Das Ding nimmt seinen Lauf und starten tut es aus Hamburg. In Golden Tears sind eine der Bands, denen man ihre Herkunft nicht anhört und ich könnte nicht stolzer auf diesen Export-Schlager sein. Vielleicht gehen meine „Urban Emotions“ nach dem erstmaligen Hören der gleichnamigen Debut-Single, die am 1. April erscheinen wird, etwas mit mir durch. Aber diese Melancholie, dieser Post-Punk und diese Stimme lassen mich sehnsüchtig auf das im Sommer folgende Album warten. Damit ich und natürlich auch ihr den Song ununterbrochen bis dahin hören könnt, haben sie „Urban Emotions“ freundlicherweise auf Soundcloud zum Download zur Verfügung gestellt.
Das junge Quartett bestehend aus Patrick Kowalewski, Mats Dörband, Patrick Behrens sowie Moritz de Chambord wird im April UK bereisen und ich gehe ganz stark davon aus, dass In Golden Tears auch in ihrer Heimat bald wieder einen Auftritt absolvieren wird.


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Danko Jones – Below the Belt Trilogy

Kürzlich wurde mit „I think bad thoughts“ der dritte und damit letzte Teil der „Below the Belt“ Video-Trilogie von Danko Jones veröffentlicht. Im Finale treffen sie alle aufeinander: Elijah Wood, Ralph Macchio, Jena Malone und Mike Watt. Unvergessen auch Lemmy Kilminster und Selma Blair wowie viele weitere aus den ersten Teilen der Road-Trip-Trilogy:„Full of Regrets“ sowie „Had Enough“.


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Das im Einspieler als Kurzfilm von Adam Bravin bezeichnete Video von She Wants Revenge würde ich vielleicht nicht als solchen betitulieren, ästhetisch schöne Bilder zeigt es allemal. Besonders die Herren der Schöpfung wird „Take the World“ erfreuen. Einige Takte zu Beginn samt entsprechend dazugehöriger Bilder muten gar an „Erotica“ von Madonna an. Schon erscheint die Stimme von Justin Warfield und der typische Post-Punk der US-amerikanischen Band macht dies jedoch vergessen.

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Our Ceasing Voice – When the Headline hit Home

Einige Zeit wartet die Platte schon auf eine Rezension. Bisher hatte ich es nicht gewagt, sie links liegen lassen, einfach weil ich ihr nicht so viel abgewinnen konnte wie erhofft, sie in den Post-Rock-Analen untergehen sehen vermochte. Doch wie so oft musste ich feststellen, dass Musik Zeit braucht, zumindest diese Art von Musik meiner vollen Aufmerksamkeit bedarf (hatte ich auch schon damals richtig erkannt). Mittlerweile bin ich ganz verliebt in dieses kleine Kunstwerk von Our Ceasing Voice. Wir sprechen hier zwar von nichts anderem als Post-Rock, doch die Stimmung die „When the Headline hit Home“ zaubert, trifft gerade genau meinen Nerv.
Mitunter düstere ruhige Ambient-Passagen in psychedelische Momente übergehend werden mit dramatischen rockigen Elemente ergänzt. Unterstützt durch kleine Snippets werden urbane Geschichten erzählt. Da hat man die kleine Primaballerina in ihrem Kinderzimmer in urbaner Umgebung in „Without Even Breathing“ vor Augen. In „Hopes of Yore“ fühle ich mich kurz an eine Strandpromenade versetzt (jeder sicher an einen anderen Ort), um der wieder zu entschwinden. So geht es fortwährend weiter; Geschichte um Geschichte, Drama um Drama um nicht zu sagen Tragödie um Tragödie.
Überraschend ist mitunter der meist dahingehauchte Gesang, der – dem Bandnamen entsprechend – fast unterzugehen scheint und sich dem Gesamtbild integriert, gar unterordnet. Ein Herz geht mir immer wieder auf, wenn die Lautstärke zunimmt, die Dichte bedrückend wird, der Bass, die Gitarren, das Schlagzeug sich zu einem Höhepunkt vereinen, um dann sanft auszuklingen. In der Tat klingen einige Passagen wie schon oft gehörte Sequenzen aus anderen Post-Rock-Hymnen, was sie dennoch nicht minder gut machen. Außerdem möchte ich erneut an diese Geschichten erinnern, Geschichten, die die Österreicher mit ihren Instrumenten zu erzählen vermögen.
Meine Bitte als Wort zum Sonntag also an euch: Gebt der Musik mehr Zeit. Mit dem folgenden Song „Passenger Killed in Hit and Run“ könnt ihr dies beispielhaft üben.

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kurz und klangvoll – Soap&Skin „Thanatos“

Nachdem ich kürzlich meinen WordPress Account durch einige Updates zerschossen habe, bin ich froh nun wieder zurück zu sein und euch mit „Thanatos“ von Soap&Skin einen kleinen Appetithappen zu präsentieren: düster, tief, schwer und doch mit einer gewissen Leichtigkeit und einfach melancholisch schön.

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Neue Klangmuster – Let’s buy Happiness

Als wäre Glück käuflich… da würde wohl sonst der Eine oder Andere gern zuschlagen oder zumindest auf das Schnäppchen-Glück warten. Glück zum Nulltarif – darauf können wir noch lange warten.
Aber gehen wir mal der Illusion nach und kaufen uns die im letzten Jahr erschienene EP „Six Wolves“ von Let’s buy Happiness (dies könnt ihr auf ihrer Bandcamp-Seite). Ich könnte bezeugen, dass die Musik mich zumindest ein wenig glücklicher macht. Die junge Band aus Newcastle schafft mit ihrem Twee-Indie-Pop und ätherischem Gesang zwar keine durchweg positive Stimmung. Nur gerade dies gefällt und bezaubert, wie auch das passende Video dazu.


Die Akustik-Version zu „Devil Show“ steht dem im Nichts nach. Vielleicht kann ich euch damit auch ein Stück glücklicher machen. Sei es euch gegönnt…

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Neue Klangmuster – The Mighty Stef

Eigentlich hab ich kaum mehr gehört als den vorliegenden Song „Sing to me“. Das ist keine Grundlage für eine journalistisch ausgereifte Kritik, muss aber nun herhalten für eine Huldigung an den irischen Musiker Stephan Murphy, besser bekannt als The Mighty Stef. Schon allein wegen des Namens ist er mir symphatisch, hat mich aber mit seiner vollen rauen Stimme und seinem Singer-/Songwriter-Charme ummannt. Mit seinem dritten Album „TMS And The Baptists“ ist er derzeit auf Tour unterwegs und dabei am 27.01. auch hier im Norden in der Kieler Schaubude anzutreffen.
„I feel no emotion sometimes, I am dead inside…“.
Mir geht es da anders, zumindest, wenn ich seiner Musik lausche: dann bin ich voll von Emotionen.

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kurz und klangvoll – Hundreds „Solace“

Zwar bereits in meinem Blog gefeatured möchte ich es trotzdem nicht verpassen auf das neueste Video „Solace“ der Hamburger Band Hundreds aufmerksam zu machen und den dazu passenden MP3-Download anzupreisen. Viel Spaß damit.

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Neue Klangmuster – PVT

Oft werde ich gefragt, wie ich auf die Bands gestossen bin, über die ich berichte. Bei PVT steckt diesmal keine Mail, keine ungefragt zugesandte CD, kein Bericht auf einem anderen Blog oder einer Musikzeitschrift, kein Tipp, kein Hinweis und kein zufälliger Fund beim Surfen im Netz dahinter. In diesem Fall hat mich die von mir über alles geliebte britische Sitcom IT Crowd auf die Band gebracht. Ewig wollte ich schon herausfinden, wer sich hinter dem „Pivot“-Poster im IT-Crowd-Office verbirgt und nun habe ich mich tatsächlich auf die Recherche begeben.
Pivot haben sich aufgrund eines Rechtsstreits mittlerweile zu PVT umbenannt. Die Vokale sind verschwunden, der Math-Rock, ihre spacige Mischung aus Elektro, Krautrock und Gitarren-Noise ist geblieben. Ohne die kleine Unterstützung hätte ich mich vielleicht nicht an die Band rangetraut und wiedermal bin ich dankbar, dass es IT Crowd gibt.

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