Neue Klangmuster – Scattered Trees

Sympathisch ist die ruhige Stimme, sympathisch ist das stimmungsvolle Video, symphatisch ist die düstere Austrahlung, sympathisch ist die Zuversicht den Song erst nach einer Minute beginnen zu lassen, sympathisch ist die gelassene Zurückhaltung und sympathisch ist das wirre Ende von “Symphathy” der Scattered Trees.

Mit einem Stormtroopers-Video auf sich aufmerksam zu machen ist einfach, auch wenn es noch so langweilig ist. Die erste kleine Bekanntheit ist den Scattered Trees somit gesichert. Dem Video zum Song “Symphathy”, welches tiefgründiger, intensiver und so ausdrucksstark ist, kann man nur wünschen, dass die Anzahl der Videoaufrufe deutlich zunehmen wird und das Stormtroopers-Video irgendwann übertrumpft.
Was auch immer hinter dem Bandnamen der Chicagoer Scattered Trees versteckt ist; für mich symbolisiert es die einzelnen verstreuten Töne, die im riesigen Klangwald stehen und trotz einiger Entfernung doch eine Verbindung zueinander finden und den schönen großen starken Wald bilden.


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Neue Klangmuster – City and Colour

Der kürzlich bekanntgegebene Alexisonfire-Split hat zur positiven Folge, dass sich Dallas Green in Zukunft auf sein Solo-Projekt City and Colour konzentrieren wird. Bereits seit 2005 werkelt er an eigenen Songs herum und bringt eine nach der anderen traurigen Schönheit hervor. Um nicht unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen, entstand damals der klingende Projekt-Name – dennoch bestehend aus seinem Vornamen (City) und Nachnamen (Colour).
Das Konzert am 06.11. in Hamburg wurde übrigens aufgrund der großen Nachfrage vom Grünspan ins Docks verlegt. Da ich zu dem Zeitpunkt (leider) nicht in Hamburg bin, muss ich mich auf die City and Colour Videos beschränken und hoffen, dass er sich aufgrund seiner nun freien Zeit desöfteren nach Hamburg verirrt. Gern auch in andere Locations…


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Nach jahrelanger Video-Abstinenz – abgesehen von der sprudelnden Quelle an Fanmade-Videos – haben sich Explosions in the Sky kürzlich dazu entschlossen, nun endlich eigenständig ein offzielles Video für ihren Song “Last Known Surroundings” erstellen zu lassen. Die Musik der Post-Rock Texaner schafft es zwar eigene Bilder und Landschaften im Kopf zu erzeugen. Aber ein Video, welches die Klangmuster untermalt, kann die Schönheit der Musik doch noch zusätzlich betonen. Immer wieder schön anzusehen.


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Neue Klangmuster – Timber Timbre

Um stümperhaften Musikkritikern wie mir vorwegzugreifen, haben Timber Timbre ihre Genre- und Schubladenbeschreibung selbst vorgenommen und bezeichnen ihre skurrile Mischung aus Folk und Blues als “Gothic Rockabilly Blues”. Das kanadische Trio um Taylor Kirk erinnert dabei an einen Bon Iver, der einen Soundtrack zu einem David Lynch-Film schreibt. Das ist keine Lagerfeuerromantik, sondern wohl eher Schauerromantik. Die düster melancholischen Klänge haben sie stimmig in dem Video zu “Black Water” aus dem aktuellen Album “Creep in Creepin’ On” eingefangen.


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Neue Klangmuster – Young Rebel Set

Irgendwie eingängig, oder? Es hat etwas gedauert, aber mittlerweile haben sich die Briten von Young Rebel Set in mein Ohr, wenn nicht gar mein Herz, geschlichen. Dies ist vor allem Matty Chipchase’s warmer Stimme geschuldet, die die Texte mit leichtem Cockney Slang dahinschleudert. Die tiefe Melancholie von Mumford & Sons fehlt zwar, wird aber durch fröhlichen Kneipen-Folk-Rock-Charme ersetzt. Also Prost!


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Neue Klangmuster – Cloud Control

Endlich mal wieder etwas Neues. Ich freue mich über den bezaubernden psychedelischen Indie-Rock der Australier Cloud Control. Auf simfy steht das am 20.05. erscheinende Album “Bliss Release” als Stream zur Verfügung, welches sich bereits einen Platz in meinem Regal gesichert hat. Wunderschön verträumte kleine Songs reihen sich aneinander. Man landet in einer anderen Welt, fern von hier.
Doch plötzlich wird man herausgerissen, nein nicht durch die Musik, die ist durchgehend traumhaft… Vielmehr wagt es simfy nach einer bestimmten Anzahl gespielter Songs zu einem Account zu überreden. Diesen hatte ich – fast vergessen – vor einiger Zeit zwar bereits angelegt, aber noch nicht genug der Störung, wird doch zwischendurch tatsächlich eine Werbung eingespielt, was mich dann auch noch von der Premium-Mitgliedschaft überzeugen soll. Tut es nicht. Überzeugt bin ich nur vom Debut-Album von Cloud Control. Als Anspiel-Tipps kann ich insbesondere die Songs der zweiten Hälfte empfehlen: Just For Now, The Rolling Stones, Hollow Drums und My Fear #1. Darüber hinaus ist “There’s nothing in the water we can’t fight” der Ohrwurm schlechthin.


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Neue Klangmuster – Simon Says No!

Simon Says No! No says Simon! und das Ausrufezeichen muss mit! Mit ihrer ersten EP “Ahoi De Angst” haben sie bereits ein Selbiges gesetzt. Diese wurde übrigens bei Soundcloud zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Ob der Name der EP wohl von Jonathan Meese’s Installationsansicht inspiriert wurde, auf die ich bei der Recherche gestossen bin?
Ihre Musik ist zumindest genauso undurchsichtig: auf der einen Seite ist sie geprägt von Punk und Hardcore, dann hört man wieder deutlich den Indie-Rock-Pop-Appeal und der Shoegaze dominiert. Aber wieso das Trio aus Oslo an die Foo Fighters erinnern soll und daher auch oft mit “Foo-Gaze” bezeichnet wird, habe ich noch nicht rausgehört. Ihr? Aber gebt mir noch ein paar Hörrunden. Der Song “Solitary Rush” könnte da der Schlüssel sein.
Am 06.05.2011 erscheint nun das selbstbetitelte Album-Debüt. Konzertdaten stehen bisher wohl trotzdem noch nicht auf der Agenda, zumindest konnte ich keine ausfindig machen.




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Kurz, gut und nochmal kürzer, sowie ohne große Worte. La Dispute – nennen wir es Screamo, nennen wir es Experimental-, nennen wir es Post-Hardcore. Am 03.08. in der Roten Flora in Hamburg.


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kurz und klangvoll – Nihiling “Particle”

Schon seit Ewigkeiten wollte ich über Nihiling schreiben und wurde dank Peter von Schallgrenzen wieder an sie erinnert und auf das neue Video sowie das bald erscheinende zweite Album aufmerksam gemacht. Hier nun immerhin das neue großartig stimmige und mit progressiven Tönen versehene Video “Particle”. Dazu sei noch eine kurze weitere freudige Information gestattet: am 10.06. supporten Nihiling Amplifier im Knust in Hamburg.


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Rise Against – Endgame

Nach all den netten lieben oder auch wilden zerstörerischen Tönen, die ablenken, eine angenehme Zeitvertreibung sind; nach den Geschichten über Liebe und Leid, die uns aus der Realität begleiten und uns vergessen lassen; nach all der instrumentalen Musik, wird es Zeit für etwas Musik mit Aussage, Musik, die mich aufwühlt und zum Nachdenken anregt. Dazu bietet das neue Album “Endgame” von Rise Against eine gute Grundlage.

Das Sprachrohr Tim McIlrath prangert an und rüttelt auf ohne dabei den Zeigefinger zu hoch in die Luft zu heben. Er stellt Fragen und lädt zum Nachdenken ein. Wollten wir nicht alle einmal die Welt verändern wie es schon im Opener “Architects” heißt: “Don’t you remember when you were young and you wanted to set the world on fire” und “Do you still believe in all the things that you stood by before?”. So simpel aber doch so wahr, kreist er uns im Song “Satellite” ein: “You can’t fill your cup until you empty all it has. You can’t understand what lays ahead if you don’t understand the past”. Und die Frage, die in heutigen Zeiten wohl mehr denn je in vielen Köpfen kreist wie in “Survivor Guilt” gestellt, lautet: “All great countries are destroyed. Why not yours? How much longer do you really think your own country will last?”

Ein großes Thema beim Nachgänger von “Appeal to Reason” ist erneut der gefühlte Ausverkauf der Band. Der Punk-Hardcore der Fat Wreck Chords-Tage liegt hinter den Jungs, aber aufgrund der Hitdichte des Albums bin ich gar nicht traurig über diese Entwicklung. Man kann schon fast von einer aufdringlichen Eingängigkeit sprechen, die den symphatischen Veganer trotzdem nicht zum Bravo-Poster-Boy verkommen lässt (trotz Album-Charteinstieg auf Platz 1 in Deutschland). Der Produzent Bill Stevenson (Black Flag, NOFX) hat dafür gesorgt, dass noch genügend Feuer vorhanden ist. So ist das bereits erwähnte “Satellite” ein perfektes Beispiel für eine Symbiose aus Geschwindigkeit, Aggression und Ohrwurmtauglichkeit. Viele Songs wie das anfangs fast balladeske “Wait for me”, das jedoch nicht in Schnulz abdriftet, laden zum Mitsingen oder Mitgröhlen ein. Auch Metal-Elemente sind zum Beispiel in “Midnight hands” wiederzufinden. Das schmissige “Letting Go” und “Help is on the way”, das an die Ereignisse um New Orleans erinnert, sind weitere Anspiel-Tipps und wenn ich so weiter mache, habe ich gleich die gesamten Album-Titel aufgezählt. Also einfach Reinhören!


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