Spielmuster und Fangesänge

Finale – ohohohoooo…

Auch mich hat es nun doch noch erwischt – das EM Fieber. Nach dem lauen Start, dem miesen Wetter und dem teilweise schlechten Spiel der Deutschen wollte sich bei mir nicht so recht das WM-Feeling einstellen.
Zum Halbfinale war es jedoch endlich mal Zeit sich nach draußen zu wagen und den Trend des Public Viewing mal wieder nachzugehen. Dort habe ich es auch erst so richtig mitbekommen: …durch den wohl enorm einfachen und einprägenden Beat ist Seven Nation Army zum inoffiziellen EM-Song avanciert.
Soll ich das jetzt gut finden oder nicht? Das hat mich schon sehr irritiert. Jetzt wird dieses schon tausende Mal gehörte Lied (darf bei keinem Indie-Abend fehlen) auch noch als Fußball-Mitgröhl-Hymne missbraucht. Will ich das? Oder noch viel wichtiger, wollen die White Stripes das?
Dass Fußball und alternative Musik zusammenpassen, hat man schon an den Lightning Seeds gesehen. Nur war der Song in diesem Fall aber auch als Fußball-Lied konzipiert. Naja, bisher überwiegen immer noch folgende Gesänge in den Straßen:

Finale – ohohohoooo…

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Bietmuster

Ich muss ja zugeben, dass ich bis vor Kurzem noch nie – ja richtig gelesen: noch nie – bei eBay mitgeboten, gekauft oder geschweige denn selbst ein Angebot eingestellt habe. Bisher habe ich mich immer davor gescheut. Dabei kann ich nicht einmal bestimmte Gründe nennen. Auf jeden Fall musste ich nun vor einigen Tagen alle meine Zweifel über Bord werfen und habe mich in die Hölle des Löwen gewagt. Und all das nur um kurzentschlossen Tickets für das Hurricane Festival zu ergattern – natürlich möglichst günstig 🙂 Das Problem dabei war nur, dass es noch viele weitere kurzentschlossene Festival-Liebhaber gab, die alle bereit waren viel mehr zu zahlen als ich. Verdammt aber auch….dass die ihr Maximalgebot alle auch immer gleich so hoch einstellen müssen….Naja, letztendlich hab ich es noch geschafft und hielt am Freitag Vormittag endlich meine Karte in den Händen. Soweit so gut. Wetter toll, Bands super, Festival klasse. Nur dieser Stress im Vorfeld – den mach ich mir nicht noch mal… und Radiohead verpasse ich das nächste mal auch nicht 🙁

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Ungeahnte Muster – das verflixte Siebente

Richtig wichtig und jetzt ohne Schman, für mich sehr bedeutend, ist jeweils das siebte Lied auf jedem Album. Habe ich nicht genügend Zeit in alle Lieder reinzuhören, muss es zumindest das siebte sein. Da geht kein Weg dran vorbei. Und ja, ist das siebente Lied nicht gut, dann ist in den meisten Fällen auch das gesamte Album nichts für mich. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie ich drauf komme? Nun ja, ich habe gerade bei Luisterpaal in das neue Album der Fratellis „Here we stand“ reingehört und wollte es schon fast wieder ausmachen. Nur noch schnell in das siebte Lied reinhören…und schwupps, bleibt es erstmal weiter auf Rotation… Es ist jetzt nicht der beste Song ever, aber doch nett anzuhören. Aber Vorsicht, dies ist noch nicht gleichbedeutend damit, dass das gesamte Album nun toll ist. Ich befürchte eher, dass es mich langweilt…

Nichtsdestotrotz möchte ich dies als Anlass nehmen und mit „Seven“ gleich mal eine Reihe starten. Ich hoffe, dass ich mir damit jetzt nicht selbst ein Ei gelegt habe, aber in meiner Erinnerung war das mit dem siebenten Lied zumindest immer so. Jetzt wird es Zeit dies auch zu bestätigen…

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…head is the new "the"

Ich kann nur Positives von den …heads berichten. Zunächst einmal liegt endlich das neue Futureheads-Album in meinen Händen. Mehr dazu an anderer Stelle. Aber wenn mein erster Eindruck nicht trübt und das Konzert bei der Visions Spring Tour richtig in meiner Erinnerung geblieben ist, dann kann ich mich jetzt schon darauf freuen.

Aber es gibt noch mehr …heads-Storys: Radiohead covern „The Rip“ von Portishead. Nicht das ich das neue und vielseits gelobte Album „Third“ von Portishead schon kennen würde. Ich hab mich bis jetzt noch nicht rangewagt, sollte ich aber vielleicht doch mal tun. Das Cover von Thom und Jonny ist schon mal sagenhaft.

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Klangmuster par excellence

Nichts wäre passender als diesen Blog mit Sigur Rós zu beginnen.
Sie sind die wahren Meister der Klangmuster und verstehen es die Magie der Musik einzufangen und an uns weiterzugeben. Ich bin ein Fan von Schönheit und ihre Musik ist wahrlich atemberaubend schön. FRAGILE. Neben der Musik bezaubern sie uns dazu mit ihren Meisterwerken an Videokunst. Hier passt alles zusammen.

Und wer sie noch nicht live gesehen hat, dem ist dies dringend anzuraten. Ich erinnere mich an einen lauen Sommerabend auf dem Hurricane Festival… liegend im Gras. Da hatten sie mich endgültig.

Da das neue Video aufgrund der vielen nackten Tatsachen vielleicht bald nicht mehr im Netz zu sehen sein wird, habe ich auf diesen Post verzichtet. Hier nur der Hinweis darauf, dass der neue Song „gobbledigook“ vom kommenden Album auf ihrer Homepage kostenlos heruntergeladen werden kann. Dies sind wahrlich neue Klänge von Sigur Rós…

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