Christmas in the name of Rage Against The Machine

Jetzt komme ich hier doch nicht ganz um das Thema Weihnachten vorbei, weil mich folgende Nachricht sehr überrascht und gefreut hat: Am vergangenen Sonntag erzielten Rage Against The Machine mit „Killing In The Name“ beim Kampf um den ersten Platz der britischen Weihnachtscharts den Sieg. So spannend war das Rennen um dieses Ehrenplatz wohl lange nicht mehr. Man muss dabei erwähnen, dass die Hitliste zu Weihnachten in den letzten Jahren jeweils immer von dem jeweiligen X-Factor-Gewinner dominiert wurde und so eine gähnende Langeweile aufkeimte. Dieser wirkte der Initiator der Facebook-Kampagne „Rage Against The Machine For Christmas No.1“ Jon Morter in diesem Jahr erfolgreich entgegen und stürzte das Charts-Monopol. Der diesjährige Gewinner der britischen Castingshow Joe McElderry verkaufte seinen Song etwa 50.000 mal weniger als Rage Against The Machine.
Im Vorübergehen und ohne großes Dazutun konnten Rage Against The Machine mit ihrem Song aus den 90ern nebenbei noch zwei weitere Rekorde aufstellen: So wurde “Killing In The Name Of” die erste download-only Single, die den Thron am britischen Chart-Himmel erklimmen konnte. Außerdem wurde mit den 500.000 Downloads gleichzeitig der Rekord der „meisten Downloads in einer Woche“ aufgestellt. Und was beweist dies erneut: Mit sozialen Netzwerken lässt sich eine Menge erreichen.
Der Rage Against The Machine Frontmann Zack de la Rocha bestätigte übrigens, dass ein Teil der Einnahmen, einem guten Zweck gespendet werden würde. Er bedankte sich bei allen und versprach ein UK-Konzert im kommenden Jahr.

Und was wäre das Internet, wenn es nicht bereits ein weihnachtliches Video und ein weihnachtliches Mash-Up geben würde:

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