Klangmuster live – Porcupine Tree im Docks

Eigentlich sollte ich das Konzert noch wirken lassen… An meiner Meinung wird dies jedoch nichts ändern. Porcupine Tree sind groß, ganz groß.

Sie bescherten mir am gestrigen Abend Atemnot; geschuldet durch die widrigen Umstände im Obergeschoß des Docks und durch ihren großartigen Auftritt.
Der erste Part des Konzert war geprägt durch die erste Hälfte von „The Incident“. Ohne viele Unterbrechungen wurden die vornehmlich ruhigeren Songs des neuen Albums performt. Da mag es für den ein oder anderen vielleicht etwas zu monoton oder ruhig zugegangen sein. Ich habe das neue Album jedoch bereits so sehr ins Herz geschlossen, dass ich diesen ersten Teil sehr genossen habe – abgesehen von der unerträglichen Hitze und der schlechten Luft, die sehr zu schaffen machte. Der Blick von oben auf die Bühne entschädigte jedoch. Während ich bisher der Meinung war, ein Konzert müsse man direkt aus dem Pulk erleben, habe ich mich sehr mit dieser Form des Konzert-Erlebens angefreundet und hätte mich (einige werden mich jetzt steinigen…) sogar über einen Sitzplatz gefreut. Denn auch die zweite Hälfte des Konzerts war neben einigen Krachern eher besinnlich denn ausufernd. Gern hätte ich noch mehr von ihrer anderen härteren Seite gesehen, mein erstes Porcupine Tree Konzert hat mich dennoch restlos begeistert. Und das war ja auch hoffentlich erst der Anfang…
Überraschenderweise gab es sogar eine Zugabe. Ich hätte Porcupine Tree – ähnlich wie Dredg – eher als ein Band eingeschätzt, die sich nicht zu Zugaben hinreißen lässt. Zumal das Konzert bereits eine Unterteilung in zwei Parts erfährt. Nichtsdestotrotz habe ich mich sehr an den weiteren Minuten einer soundtechnisch glanzvollen Darbietung erfreut. Am Ende des Sets zeigte sich Gavin Harrison dann als kleiner Zauberkünstler. Dabei hat er es gar nicht nötig uns mit billigen Zaubertricks zu überzeugen, er zaubert bereits am Schlagzeug…

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Ein Kommentar zu “Klangmuster live – Porcupine Tree im Docks”

  1. […] folgte und brachte unheimlich viel Spaß, Freude und Glücksmomente. Dabei machten es Dredg Porcupine Tree nach und unterteilten den Gig in zwei Sets. Den ersten widmeten sie voll und ganz ihrem neuen Album […]

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