Neue Klangmuster – Villagers

Was passt zu diesem Wetter besser als Singer-/Songwriter? Habt ihr es nicht auch alle vor Augen: Lagerfeuerromantik am Strand, die Klampfe in der Hand und seichte softe Pop-Song mitsamt Meeresrauschen im Hintergrund.
Einen Songwriter möchte ich euch auch vorstellen, allerdings passt mir Villagers nicht so ganz in diese Kategorie. „Pop-Songs“ lasse ich noch gelten, aber von „seicht“ darf hier keine Rede sein. Conor O’Brien versteht es Geschichten zu erzählen und das düstere Gemüt zu besingen. Er schafft eine leicht morbide romantische Stimmung zwischen leichter Nostalgie und Schwermut. Vom zaghaften intovertierten Schaudern bis hin zu gewaltiger Emotionalität, seine Songs sind Folk vom Feinsten mitsamt Gänsehaut-Faktor. Da lohnt sich das Zuhören allein schon wegen der Texte, die durch den schauderhaft schönen Gesang auf den Punkt gebracht werden. Irgendwie ist die irische Herkunft dann auch herauszuhören. In seiner Heimat hat er es mit seinem Debut-Album „Becoming a Jackal“ immerhin gleich mal an die Charts-Spitze geschafft.
Nun bieten mir die Iren ein Grund mehr um am Hamburger Dockville am 13.08. zu erscheinen. Live wird O’Brien übrigens durch eine Band zu den Villagers komplettiert. Wäre für mich gar nicht notwendig. Er allein mit der Gitarre reicht mir schon aus um in Verzückung zu geraten. So könnte ich mir folgende Live-Versionen immer und immer wieder anschauen:
Villagers – Becoming a Jackal

Villagers – Home

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