Immergut – der Film

Im Grunde des Herzens bin ich immernoch das kleine Indie-Mädchen. Jetzt ist mir wieder klar geworden, wieso ich dies die ganzen Jahre über war. Es hat viel mit Prägung und Sozialisierung zu tun und meine Jugend wurde u.a. vom alljährlichen Immergut Festival geprägt. Viel gab es bei uns nicht und da stürzte man sich auf alles, was man bekommen konnte. Da kam das Immergut in Neustrelitz gerade recht und brachte mich einigen Bands näher. Es seien nur folgende Namen genannt: Pale (unvergessen der Abschiedsauftritt letztes Jahr), Blackmail, The Soundtrack of our Lives, Klez.e, Tiger Lou, Malajube und nicht zu vergessen die gesamte Hamburger Schule Bagage. Beim kurzen Recherchieren nach Bands vergangener Tage, musste ich gerade feststellen, dass mir damals sogar einige Highlights, die ich heute sehr zu schätzen weiß, entgangen sind. Dazu gehören: Midlake, Okkervil River, Gregor Samsa, Olafur Arnalds. Die waren tatsächlich da und ich hab es nicht wahrgenommen?
Nun gut, letztes Jahr feierte das Immergut dann tatsächlich bereits sein zehnjähriges Bestehen und auch ich lies es mir nicht nehmen diesen Anlass in Neustrelitz mitzufeiern, vielleicht das letzte mal Immergut für mich. Eine Dekade geht zu Ende… Obwohl nicht zu verachten ist, welche ersten netten Highlights für dieses Jahr schon bestätigt wurden (Tokyo Police Club, Efterklang, Bonaparte).
Eigentlich wollte ich mit diesem Beitrag aber auch nur folgendes mitteilen: Es wurde ein Film zum zehnjährigen Jubiläum des Festivals gedreht (Regisseurs: Hagen Decker), der endlich in die Kinos kommt. Anbei einer der beiden kurzen Trailer, die es bisher zu sehen gibt. Da werden Erinnerungen wach…

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