Neue Klangmuster von Scott Matthew

Eigentlich hatte ich mittlerweile andere Beiträge geplant, aber das muss ich jetzt mal kurz dazwischen schieben. Nach sehr schlagzeuglastigem und lautem Musikkonsum in der letzten Zeit freue ich mich zwischendurch auch mal wieder über solche ruhigen Perlen. Ich liebe diese Gegensätze – laut vs. leise, kraftvoll vs. sanft, akustisch vs. elektronisch, Instrumente vs. Stimme,… Jede Stimmung erfordert seine eigene Musik und das Leben ist nun mal sehr stimmungsreich.

Sentimental, zerbrechlich, anmutig, intensiv, ergreifend, berührend…, so könnte ich weitermachen und zusätzliche Worte finden, die die Musik von Scott Matthew und die Stimmung, die sie erzeugt, beschreiben. Sein Instrument ist seine Stimme, getragen durch bedachte Pianoakkorde, Streicher und einem sanften Gitarrenspiel. Auf ein Schlagzeug verzichtet er zuweilen gänzlich.

Der mittlerweile zweite Longplayer des australischen Singer/ Songwriters erscheint die Tage am 24.04. und trägt den astronomisch langen Titel „There is an Ocean that divides and with my longing I can charge it with a voltage that’s so violent to cross it could mean death“. Dies sollte das Album und die Thematik recht gut beschreiben. Wem also mal so richtig zum Weinen zumute ist, dem empfehle ich Scott Matthew als musikalische Untermalung. Beispiel gefällig? Der Vorbote „White Horse“ macht es bereits deutlich:

SCOTT MATTHEW – White Horse

So und jetzt muss ich den Regler mal wieder aufdrehen…

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