Okkervil River

So einfach wie auch komplex der Titel, ist auch die nun von mir kurz vorgestellte Band. Meine nächste große Liebe, die ich öffentlich kund tun möchte. Nicht dass diese Band neu wäre oder ich sie erst gestern entdeckt hätte, aber manchmal braucht Liebe um zu wachsen. Man muss sich die Zeit nehmen, ihr eine Chance geben. Dies habe ich an diesem Wochenende getan, indem ich die letzten beiden Alben von Okkervil River, „The Stand Ins“ auf CD und „The Stage Names“ auf Platte, rauf und runter gehört habe. So habe ich die Band um Will Sheff lieben gelernt und komme nicht mehr von ihr los. Nur der Gedanke an die wundervollen Songs und die sich dahinter verbergenden Geschichten bereitet Glücksgefühle. Es gibt viel zu entdecken.

Eigentlich ganz passend diese beiden Alben zusammen zu entdecken, da „The Stage Names“ 2007 ursprünglich als Doppel-Album geplant war. Klugerweise entschied sich Will Sheff, die 20 Songs auf zwei Alben aufzuteilen. Wer braucht schon ein Doppel-Album? Durch den gleichen Entstehungszeitpunkt erkennt man jedoch Parallelen. Die Musik ist poppiger, direkter, lebendiger als die früheren düster-dichten Folk-Rock-Songs, aber dennoch von melancholischen Texten durchzogen. Will’s lyrische Geschichten (von Songtexten kann man hier teilweise gar nicht mehr sprechen) werden begleitet von wunderschönen Melodien, zahlreichen Instrumenten und tollen Arrangements, von Folk, über Country bis hin zum schmissigen Rock.

Begeistert hat mich auch das Cover-Artwork von William Shaff. Großartiger Künstler. Da erfreut es mich umso mehr, dass ich zumindest eines der Alben bereits auf Platte habe und somit in Großformat bewundern kann.

Natürlich möchte ich euch an dieser Stelle mit einem Hörbeispiel beglücken. Da ich das großartige „Lost Coastlines“ bereits an anderer Stelle eingebunden hatte, hier nun die Solo-Acoustic Version von „Girl in Port“.

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