Neue Klangmuster – Idlewild

Welch ein Freudentag heute. Schon fast vergessen und umso überraschend schöner erwartete mich heute das neue Album von Idlewild zu Hause. Da ich Anfang des Jahres – ich kann mich schon gar nicht mehr an den genauen Zeitpunkt erinnern – zur Vor-Finanzierung des neuen Albums, welches von der Band in eigener Regie veröffentlicht wird, beigetragen habe, bin ich nun stolzer Besitzer von „Post Electric Blues“. Quasi blind oder taub habe ich das Geld zum damaligen Zeitpunkt investiert und werde nun neben zahlreichen anderen Unterstützern und Fans namentlich auf einem Poster im Booklet erwähnt. Der offizielle Release wird erst im September stattfinden, daher bin ich nun stolzer Besitzer einer limitierten Ausgabe.

Die Fans wurden in einem kurzen beigelegtem Schreiben übrigens gebeten, die Musik nicht ins Internet zu stellen; dass der erste Fund im Netz aber nicht lange auf sich warten ließ war klar. Anscheinend kann aber aufgrund eines eingebauten eindeutigen digitalen Wasserzeichens zurückverfolgt werden, wer die Musik weiterveröffentlicht hat. Euch muss ich nun an dieser Stelle also vertrösten und kann nach einem ersten kurzen Reinhören nur sagen, dass zumindest die Idlewild Fans nicht enttäuscht sein werden. Die Rohheit der Anfangstage von „Hope is important“ ist natürlich längst nicht mehr vorzufinden. Der konsequente Weg zur Pop-Eingängigkeit ist bereits seit einigen Alben eingeschlagen worden. Die zerbrechliche Stimme Roddy Woombles wird dabei getragen von mitreißenden Pop-Melodien. Die Schotten vereinen mit einer Selbstverständlichkeit Folk, Pop-, Country und Rock-Anleihen.

Zum Kennenlernen von Idlewild an dieser Stelle die Live- und Acoustic Version zu „American English“:

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