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	<title>klangmuster &#187; Klangmuster Reviews</title>
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		<title>Kerretta &#8211; Vilayer</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 18:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klangmuster</dc:creator>
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Es wird Zeit mich endlich ausführlicher dem Album &#8220;Vilayer&#8221; von Kerretta zu widmen. Verdient hat es das Album allemal, bietet es doch eine großartige Mischung aus Post-, Art- und Prog-Rock und wird damit zu einem würdigen Vetreter im derzeit heiß umkämpften Post-Rock-Genre. Die Neuseeländer überzeugen mich vor allem durch das düstere eher metallisch angehauchte Gitarrenriffing. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flight13.com/details/90348/kerretta-vilayer"><img src="http://www.klangmuster.de/wp-content/uploads/2010/08/kerretta-vilayer.jpg" alt="Kerretta - Vilayer" title="kerretta-vilayer" width="116" height="116" class="alignleft size-full wp-image-1596" /></a>
<div align="justify">Es wird Zeit mich endlich ausführlicher dem Album <strong>&#8220;Vilayer&#8221;</strong> von <a href="http://www.myspace.com/kerretta"><strong>Kerretta</strong></a> zu widmen. Verdient hat es das Album allemal, bietet es doch eine großartige Mischung aus Post-, Art- und Prog-Rock und wird damit zu einem würdigen Vetreter im derzeit heiß umkämpften Post-Rock-Genre. Die Neuseeländer überzeugen mich vor allem durch das düstere eher metallisch angehauchte Gitarrenriffing. Wie ihre Genre-Mitstreiter verstehen es <strong>Kerretta</strong> zwischen ruhigen und härteren Passagen zu wechseln, von leiseren stimmungsvollen Intros in stetiger Steigerung zu bombastischen Finali überzugehen und darüber hinaus ihre Geschichte ohne überflüssigen Gesang zu erzählen. Gefühlt überwiegen die dunklen düsteren doomigen Momente, was mich nach viel gehörten &#8220;Weichspülkram&#8221; sehr freut. <strong>&#8220;Sleepers&#8221;</strong> hilft zum Beispiel keineswegs beim Einschlafen, sondern wartet mit wachsendem Druck auf und holt mich eher aus dem Bett als mich einzulullen und einzuschläfern. Als weitere Headbanger kristallisieren sich <strong>&#8220;Maven Fade&#8221;</strong>, <strong>&#8220;The Square outside&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Bone Amber Reigns&#8221;</strong> heraus. <strong>&#8220;Nest of Spies&#8221;</strong> gehört zu meinen Favoriten und ist eine großartige ausdifferenzierte Hymne, die mich fesselt und fasziniert. <strong>&#8220;White Lie&#8221;</strong> erscheint dagegen plötzlich aus einer vollkommen anderen etwas orientalisch angehauchten Welt, nutzt traditionelle Folk-Elemente und versetzt den Hörer in eine neue Szenerie &#8211; sehr dem Ambient nahe.<br />
Soviel lässt sich zusammenfassen: Fans von Russian Circles, Isis und Mogwai finden mit dem souveränen ausdifferentierten, elegantem Werk <strong>&#8220;Vilayer&#8221;</strong> sicherlich ihre Freude. Tipps zum Reinhören bitte meinem <a href="http://wp.me/pFquV-lY">Beitrag</a> vom März entnehmen. Soweit es gefällt, kann ich immer wieder nur zum Kauf von <a href="http://www.flight13.com/details/90348/kerretta-vilayer">Vinyl</a> raten. </div>
<p></br></p>
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		<title>Collapse Under The Empire &#8211; The Sirens Sound</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 15:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klangmuster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich findet das neue Album meiner geliebten Hamburger Post-Rocker Collapse Under The Empire ihre Lobpreisung. Peter von Schallgrenzen und auch Christoph von Lie In The Sound hatten sich dem dritten Album bereits angenommen. Zugegeben, ich bin natürlich etwas voreingenommen. Nachdem mir die Musik der Hamburger bereits sehr ans Herz gewachsen ist, kann und will ich [...]


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<li><a href='http://www.klangmuster.de/2009/10/collapse-under-the-empire-crawling/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Collapse under the Empire &#8211; Crawling'>Collapse under the Empire &#8211; Crawling</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify"><a href="http://www.collapseundertheempire.com/"><img src="http://www.klangmuster.de/wp-content/uploads/2010/06/the-siren-sounds.jpg" alt="The Sirens Sounds" title="The Sirens Sound" width="119" height="119" class="alignleft size-full wp-image-1559" /></a>Endlich findet das neue Album meiner geliebten Hamburger Post-Rocker <strong>Collapse Under The Empire</strong> ihre Lobpreisung. Peter von <a href="http://www.schallgrenzen.de/the-review-collapse-under-the-empire-the-sirens-sound/">Schallgrenzen</a> und auch Christoph von <a href="http://www.lieinthesound.de/2010/06/befruchtung-der-ohren-collapse-under-the-empire/">Lie In The Sound</a> hatten sich dem dritten Album bereits angenommen. Zugegeben, ich bin natürlich etwas voreingenommen. Nachdem mir die Musik der Hamburger bereits sehr ans Herz gewachsen ist, kann und will ich ihr neues Werk <strong>&#8220;The Sirens Sound&#8221;</strong> nicht verreißen. Gott sei Dank muss ich das auch nicht. Etwas skeptisch war ich aufgrund des Outputs innerhalb von 2 Jahren schon. Kann das neue Material an großartige Songs der Vorgänger-Alben wie <strong>&#8220;Innocence&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Captured Moments&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Crawling&#8221;</strong>, <strong>&#8220;The taste of last summer&#8221;</strong> usw. heranreichen? Kann eine Band, die dem derzeit überladenen Genre Post-Rock angehört, deren Musik bekanntlich aus reiner Instrumentierung besteht, innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums so viele Songs schreiben, ohne dabei langweilig zu werden und sich in Wiederholungen zu verstricken; dabei gleichzeitig authentisch und ihrem Stil treu bleiben und dennoch mutig Neues probieren und wagen? Die Bestätigung rotiert gerade in meinem CD-Player.<br />
Der erste Song <strong>&#8220;The Sirens Sound&#8221;</strong> ist dabei ein Schritt in eine neue Richtung. Mit dem Zehnminüter wagen sie einen psychedelischen Einstieg, der der Band eine neue Note verleiht. Zwischendurch blitzen schon unverkennliche Merkmale von <strong>Collapse Under The Empire</strong> auf. Aber mit den ersten Tönen von <strong>&#8220;Grade Separation&#8221;</strong> ist dann eindeutig geklärt, meine Jungs sind wieder da. Der Song reiht sich nahtlos in die oben aufgeführten Songs ein und ist mitunter einer der besten, der Matt und Chris bisher gelungen ist. Eingängig und leichtfüßig schlängelt er sich in die Gehörgänge und verweilt dort einige Minuten. Die darauffolgenden Songs <strong>&#8220;Violet Skies&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Beware/ Lost&#8221;</strong> sind etwas weniger eingängig, aber nicht minder großartig. Abschließend beweist <strong>&#8220;A different complexion&#8221;</strong> seinem Namen alle Ehre. Collagenhaft baut sich der Song auf, vertrackt, verspielt, zieht er uns in eine Richtung um dann schnell umzuschwenken und wieder neue Klangmuster aufzuweisen.<br />
<strong>&#8220;The Sirens Sound&#8221;</strong> gehört insgesamt nicht zu den eingängisten Alben. Aber Eingängigkeit setzt sich schließlich nicht mit Qualität gleich. Atmosphärisch ist es etwas sprunghaft, einige Kritiker könnten vielleicht meinen es sei überladen. Doch gerade das zeichnet das Album für mich aus und lässt es nicht langweilig werden und lädt zu vielen weiteren Hörgängen ein, um jeweils neue Spielereien im Soundgewebe zu entdecken.  </div>
<p><br/></p>
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		<title>Karnivool &#8211; Sound Awake</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 20:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klangmuster</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify"><a href="http://www.myspace.com/karnivool"><img src="http://www.klangmuster.de/wp-content/uploads/2010/06/karnivool_sound_awake.jpg" alt="" title="Karnivool - Sound Awake" width="116" height="116" class="alignleft size-full wp-image-1514" /></a>Während zuhause die Deftones rotieren, lassen mich die Herren Australier um <strong>Karnivool</strong> derzeit unterwegs nicht mehr los und wollen einfach nicht geskippt werden. &#8220;Themata&#8221;, das Album aus 2005 liegt mir leider immernoch nicht vor, allerdings wird es mir mit <strong>&#8220;Sound Awake&#8221;</strong> nicht langweilig. Die hier in Europa noch unverständlicherweise recht unbekannten Progressive Alternative Rocker bieten ein Album mit komplexen Strukturen voller Facettenreichtum und vielfältigen Variationen. Ein ums andere mal überzeugen sie mit einer einmaligen Intensität, großartigen Spannungsbögen und einem dynamischen Songwriting, welches hier und da mit kleinen Überraschungen aufwarten lässt. Anleihen zu Tool, Porcupine Tree und Dredg mögen hier nur kurz genannt sein, können aber auch gern diskutitiert werden. Zwischen virtuosen Bombast und rockigen Elementen zeigt sich immer wieder diese Eingängigkeit, die die Songs irgendwie zu Ohrwürmern werden lässt und mich so den ganzen Tag begleiten. <br/><br />
Ganz großes Kopfkino. Die Musik verbildlicht sich beim Hören. Ich denke da z.B. an <strong>&#8220;Set Fire to the hive&#8221;</strong>, das an einer Stelle des Songs jeweils ein Bienenschwarm vor meinen Augen erscheinen lässt. Großartig in Szene gesetzt wird dies übrigens im dazugehörigen <a href="http://www.klangmuster.de/2010/02/neue-klangmuster-karnivool/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Video</a>. <br/><br />
Die audio-visuelle Beziehung spiegelt sich bei Karnivool dabei auch in ihrem Artwork wider. So besteht das Coverbild von Sound Awake aus einem Lautsprecher und einem Auge &#8211; die Musik als Katalysator um die Augen zu öffen, die das Fenster zur Seele sind. <strong>Sound Awake.</strong><br />
Oft ist im Zusammenhang mit ihrem Artwork auch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kymatik"><strong>Kymatik</strong></a> zu lesen, der Wissenschaft der Visualisierung von Klängen. Man stelle sich dazu eine flache Platte vor, die mit feinem Pulver (z.B. Sand, Zucker etc.) gleichmäßig bestreut wird. Durch Erzeugen von harmonischen Frequenzen und Schwingungen wird das Material auf der Platte verformt, allerdings nicht zufällig, sondern zu geometrischen Formen. Die Bilder im Booklet sind zwar nicht auf diese Art und Weise entstanden, allerdings passt der Ansatz grundsätzlich zu Karnivool. Dahinter steckt die Idee, dass Klänge mehr sind als wir mit den Ohren wahrnehmen können. Man fühlt sie, man kann sie sehen und sie haben eine Wirkung auf Menschen. Bei einem derartig intensiven Sounds wie dem von <strong>Karnivool</strong> kann ich dem nur zustimmen. </div>
<p><br/></p>
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		<title>Deftones &#8211; Diamond Eyes</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 18:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klangmuster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deftones]]></category>
		<category><![CDATA[Nu-Metal]]></category>

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Die Frage, welches Album mich in den letzten Wochen geprägt, begleitet und beglückt hat, kann ich ohne Wimpernzucken beantworten und krame &#8220;Diamond Eyes&#8221; der Deftones hervor. Kraftvoll, mit erdrückender Intensität und voller Wucht ziehen sie mich mit dem ersten Ton in den Bann und lassen mich nicht mehr los bis der Letzte verklungen ist. Dabei [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.myspace.com/deftones"><img src="http://www.klangmuster.de/wp-content/uploads/2010/06/deftones_diamondeyes.jpg" alt="Deftones - Diamond Eyes" title="Deftones - Diamond Eyes" width="138" height="138" class="alignleft size-full wp-image-1495" /></a>
<div align="justify">Die Frage, welches Album mich in den letzten Wochen geprägt, begleitet und beglückt hat, kann ich ohne Wimpernzucken beantworten und krame <b>&#8220;Diamond Eyes&#8221;</b> der <b>Deftones</b> hervor. Kraftvoll, mit erdrückender Intensität und voller Wucht ziehen sie mich mit dem ersten Ton in den Bann und lassen mich nicht mehr los bis der Letzte verklungen ist. Dabei kann ich die Platte zu jeder Tageszeit und in jeder Stimmungslage hören. Der Plattenteller ist quasi dauerbesetzt. Die erste Hälte ist besonders großartig um Frustration, Wut und Ärger abzubauen und über die Musik zu kompensieren. Auch in traurigen oder glücklichen Phasen schaffen sie es mich abzuholen. Auch wenn ich nicht selbst zur Produktion der Klänge beitrage, löst sich bei mir allein beim Zuhören eine innere Spannung auf. Zunehmend werden die Klänge nach den ersten Brettern etwas ruhiger &#8211; mit &#8220;Beauty Schools&#8221; und &#8220;Sextape&#8221; sogar hochmelodiös. Aber das tut keinen Abbruch, trägt nur zum vielfältigen Sound bei, der immer unmissverständlich erkennen lässt, dass es sich hierbei um die <b>Deftones</b> handelt. <br/><br />
Es war wohl die richtige Entscheidung nach dem schweren Verkehrsunfall des Bassisten Chi Cheng, der ihn in einen komatischen Zustand zwingt, einen Neustart zu wagen und die fast fertige Platte &#8220;Eros&#8221; zunächst ad acta zu legen. Manchmal hilft so ein Neuanfang enorm, reinigt, befreit und hat wohl auch den Bandmitgliedern um Chino Moreno geholfen, das Ereignis, den Schock und die daraus enstandenen Folgen zu verarbeiten. Die Band scheint gestärkt hervorzugehen und überzeugt mit einem würdigen sechsten Album, das keineswegs nur depressiv und negativ klingt. Zwischen markerschütternden schroffen stakkatoartigen Riffen, großartigen Gitarren-Brettern, bassig-groovenden Nummern und dem Wechsel von Gesang und Geschrei glänzen hochbetörende melodische Lichtblicke in dem nicht minder als stimmigen Gesamtkunstwerk zu bezeichnenden <b>&#8220;Diamond Eyes&#8221;</b>.</div>
<p></br></p>
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		<title>Neue Klangmuster &#8211; The Hirsch Effekt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 23:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klangmuster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klangmuster Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Klangmuster]]></category>
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		<category><![CDATA[Indie-Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Post-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[The Hirsch Effekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist unglaublich, was The Hirsch Effekt in ihrem Album &#8220;Holon : Hiberno&#8221; untergebracht haben. Ich falle jetzt mal mit der Tür ins Haus, machen die Jungs schließlich auch. Jeder Song ist irgendwie anders und birgt ein neues Genre, eine neue Assoziation, ein neues Instrument, einen neuen Vergleich zu einer anderen Band. Nein, eigentlich sind [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify"><a href="http://www.myspace.com/thehirscheffekt"><img src="http://www.klangmuster.de/wp-content/uploads/2010/03/the_hirsch-effekt_holon_hiberno.jpg" alt="the hirsch effekt - holon:hiberno" title="the hirsch effekt - holon:hiberno" width="135" height="135" class="alignleft size-full wp-image-1316" /></a>Es ist unglaublich, was <strong>The Hirsch Effekt</strong> in ihrem Album <strong>&#8220;Holon : Hiberno&#8221;</strong> untergebracht haben. Ich falle jetzt mal mit der Tür ins Haus, machen die Jungs schließlich auch. Jeder Song ist irgendwie anders und birgt ein neues Genre, eine neue Assoziation, ein neues Instrument, einen neuen Vergleich zu einer anderen Band. Nein, eigentlich sind nicht nur die einzelnen Songs untereinander heterogen. Im Verlauf eines Songs kann sich dieser zu etwas völlig Neuartigem entwickeln, überraschen und in die Magenkuhle treten. Dabei ist das Album insgesamt doch homogen und in sich stimmig, es lässt teilweise klare Strukturen erkennen und überrascht ab und an durch eingängige Melodien. Die Rhythmus- und Tempowechsel sind absolut begnadet. Chöre, Bläser, Streicher und elektronische Bleebs kompletieren das Ganze. Wie mag man dieses Monster sonst noch beschreiben? Soviel lässt sich sagen: es gibt viel Punk, Indie-Rock, Post-Rock, Elektro, Progessiv-Rock und meinetwegen auch Metal zu hören. Alle Schubladen sind geöffnet und von allem wird etwas dazugepackt. Hier wird sich nicht festgelegt.<br/><br />
Beim ersten Durchhören von <strong>&#8220;Holon : Hiberno&#8221;</strong> wollte ich den Jungs noch ans Herz legen, dass sie es nicht übertreiben sollen. Irgendwie durchschlich mich das Gefühl, dass es einfach zu sehr gewollt war sich abzuheben, sich nicht in eine Schublade packen lassen zu wollen, wobei dadurch meiner Ansicht bei großem Potential teils zu übertriebene Songs entstanden. Mittlerweile habe ich mir das Debut der Hannoveraner noch das ein oder andere mal zu Gemüte geführt und entdecke bei jedem Hören ein weiteres neues großartiges Detail. Wenn <strong><a href="http://www.myspace.com/thehirscheffekt">The Hirsch Effekt</a></strong> plötzlich so richtig explodieren, laut werden und Krach machen, müssen nur noch meine Nachbarn leiden. Nach meiner anfänglichen Skepsis finde ich, dass auch diese Parts mit zum Album dazugehören.<br/><br />
Meine erste Assoziation, die mich im Song <strong>EPISTEL/ CALMO</strong> überkam, war übrigens <a href="http://angelika-express.de/">Angelika Express</a> &#8211; besonders aufgrund der deutschen und teilweise dahingerotzten Texte. The Hirsch Effekt sind jedoch deutlich vielschichtiger. In den angrenzenden Songs <strong>VIGOROSO</strong> und <strong>NEX</strong> zeigen Sie sofort, dass sie neben ruhig auch ganz anders können und verstören den Hörer vollends. Wer jetzt noch weiter hört, beweist Mut und meinen Respekt und wird dafür entsprechend belohnt, zum Beispiel mit großartigen Übergängen, den einzeln benannten INTERVALLI. Der erste Abschnitt des Albums endet gefühlt nach <strong>ZOETROP</strong>. Das anschließende <strong>LENTEVELT</strong> erinnert anfangs stark an <a href="http://www.myspace.com/notwist">The Notwist</a>, dann plötzlich ist es <a href="http://www.myspace.com/kleze">KLEZ.E</a> und hat das nicht ein klein wenig von <a href="http://www.klangmuster.de/2009/05/dredg-information/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Dredg</a>? So könnte ich ewig weiter machen&#8230; <br />
Und dann dazu diese teils verstörenden Texte: &#8220;Und Antworten spart man sich, das Nichtfunktionieren des Pulsmessers, das einfach viel zu stumpf ist, wir werden uns morgen also wiedersehen.&#8221; Das liest sich furchtbar, hört sich aber im Song einmalig gut an.<br />
Als dann die Streicher in <strong>LAXAMANETUM/ ASSORTO</strong> einsetzen, ist es um mich geschehen. Besonders hervorheben muss ich auch noch <strong>EPITAPH/ MENO</strong>, schon allein aufgrund der ersten Sekunden, die an Indie-Rock-Größen erinnern. Das Album lohnt sich allein aufgrund dieser zahlreichen kleinen Momente, die wie Perlen herausstechen. <strong>The Hirsch Effekt</strong> erzeugen dabei so dermaßen großartige Stimmungen und jagen uns in den 57 Minuten durch verloren geglaubte Gefühlslandschaften: von glückselig bis tode betrübt, von hoffnungsvoll bis furchtbar wütend, von emotional berührt bis angewidert &#8211; und das innerhalb von Sekunden wohlgemerkt. Einen grandiosen Abschluss bildet <strong>MAESTOSO</strong>, mit den in den letzten Sekunden choral intonierte Worten &#8220;Siehst du nicht, dass sie uns gar nichts anhaben können, wenn wir wollen&#8221;, was mich mit einer Gänsehaut zurücklässt. Nochmal? Oh ja, gern! Ich brauche noch einige Hörgänge, um die gesamte Geschichte zu erfassen.<br/><br />
Gerade habe ich noch den folgenden Auftritt der Band bei <strong>BalconyTV</strong> in Hamburg gefunden, der euch einen ersten Eindruck vermitteln kann:  <br/><br />
<object width="525" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oE_5xZb6oGQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oE_5xZb6oGQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="525" height="350"></embed></object><br/><br />
Und wer an der wissenschaftlichen Erläuterung zum Namensgeber der Band interessiert ist, findet einen erläuternden Ansatz inklusive einer weiteren Rezension zum Album auf <a href="http://www.schallgrenzen.de/the-hirsch-effekt-holon-hiberno/">Schallgrenzen.</a> <br/></div>
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		<title>Neue Klangmuster &#8211; Képzelt Város</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 01:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klangmuster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klangmuster zum Downloaden]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Klangmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Rock]]></category>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle muss ich mich zunächts erneut bei der postrockcommunity bedanken, die Rezension um Rezension viel für unbekannte Bands tun, diese in den Fokus rücken und es immer immer mal wieder schaffen mich mit einem Act zu überraschen und von deren Qualität zu überzeugen. Dabei bin ich vor Kurzem auf Képzelt Város gestoßen, einer [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">An dieser Stelle muss ich mich zunächts erneut bei der <strong><a href="http://postrockcommunity.blogspot.com/">postrockcommunity</a></strong> bedanken, die Rezension um Rezension viel für unbekannte Bands tun, diese in den Fokus rücken und es immer immer mal wieder schaffen mich mit einem Act zu überraschen und von deren Qualität zu überzeugen. Dabei bin ich vor Kurzem auf <strong>Képzelt Város</strong> gestoßen, einer ungarischen Band und ihrem Werk <strong>&#8220;Mit Nekem&#8221;</strong>. Dieses erste Album hat die Band als <a href="http://www.kepzeltvaros.hu/mitnekem.rar">freien Download</a> zur Verfügung gestellt. Einen weiteren Download der vorherigen EP <strong>&#8220;Csend Utca&#8221;</strong> findet ihr bei der <a href="http://postrockcommunity.blogspot.com/search/label/K%C3%A9pzelt%20V%C3%A1ros">postrockcommunity</a>. Liebhabern elegischen Post-Rocks empfehle ich unbedingt von den Downloads Gebrauch zu machen. Weitere Begründungen gefällig? Zum Beispiel hat Peter von <a href="http://www.schallgrenzen.de/kepzelt-varos-elegischer-post-rock-aus-ungarn/">Schallgrenzen</a> <strong>Képzelt Város</strong> kürzlich als schönen Tipp zum Jahresende präsentiert. Wenn das nicht schon Begründung genug ist, dann kann euch vielleicht noch Folgendes überzeugen &#8230; <br/><br />
<a href="http://www.kepzeltvaros.hu/"><img src="http://www.klangmuster.de/wp-content/uploads/2010/01/kepzeltvaros_imnekem.jpg" alt="Kepzelt Varos" title="kepzeltvaros_mitnekem" width="128" height="121" class="alignleft size-full wp-image-987" /></a>Nachdem das Vorgeplänkel mit dem Opener &#8220;Sol&#8221; verklungen ist &#8211; mitsamt unverständlicher Worte in ungarischer Sprache &#8211; geht es auf <strong>&#8220;Mit Nekem&#8221;</strong> sofort so richtig los und haut mich und garantiert auch euch gleich zu Beginn aus den Stühlen. Der Wahnsinn mit welcher Intensität der Song <strong>&#8220;D2&#8243;</strong> aufwartet, die durch ein Cello noch unterstützt wird. Als im dritten Song dann die Stimme einsetzt, erinnert dies anfangs etwas an die unverständliche Nuschelei von Sigur Rós&#8217; Jónsi. Zart dahin gehaucht und dann mit unbändiger kraftvoller Stimme Tempo aufnehmend. Neben den graziösen Melodien ist das Unberechenbare das Schöne. Manchmal muss man nicht unbedingt verstehen, was einem da vorgesungen wird. Die Melodien, die Dynamik, die Dramatik reichen bereits aus um die Intention zu vermitteln. Setzt das Cello ein, fließe ich so oder so dahin. Manche Songs wie <strong>Sergei6</strong> kommen ganz ohne Gesang aus, setzt er bei <strong>White Noise</strong> dann wieder ein, ist dies eine willkommene, jedoch nicht zwingend notwendige Ergänzung. Es werden große, ganz große Gitarrenwände aufgebaut, von laut wieder ins Leise gewechselt und immer wieder dieses Streichinstrument &#8230; Dies taucht auch bei <strong>Futok </strong>auf. Zunächst ist der Song jedoch von Piano und Gergő&#8217;s Stimme geprägt um in einem Höhepunkt des Albums einzustimmen und einem &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; Herzschlagfinale zu enden. Diese Ungaren haben es echt drauf&#8230; </div>
<p><br/></p>
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		<title>Collapse Under The Empire &#8211; Find a place to be safe</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 14:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klangmuster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Post-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Collapse Under The Empire]]></category>

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Unser Alltag in der modernen globalisierten Welt ist geprägt von Schnelligkeit, ständiger Neuorientierung und Flexibilität. Die Beständigkeit geht verloren, allzu oft wird sich dennoch an den letzen Resten von Gewohntem festgehalten, Kontinuität und Dauerhaftigkeit werden zum Synonym für Unerreichbarkeit. Sucht dabei nicht eigentlich jeder einen Platz, an dem er sich dauerhaft wohl, sicher und geborgen [...]


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<li><a href='http://www.klangmuster.de/2010/04/collapse-under-the-empire-grade-separation/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Collapse Under The Empire &#8211; &#8220;Grade Separation&#8221;'>Collapse Under The Empire &#8211; &#8220;Grade Separation&#8221;</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?8424262C1919149646T&#038;ULP=http://www.amazon.de/Find-Place-Collapse-Under-Empire/dp/B002UZ2FHE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=music&#038;qid=1261055783&#038;sr=8-1-spell"><img src="http://www.klangmuster.de/wp-content/uploads/2009/12/cute_findaplacetobesafe.jpg" alt="cute - find a place to be safe" title="cute - find a place to be safe" width="121" height="121" class="alignleft size-full wp-image-942" /></a>
<div align="justify">Unser Alltag in der modernen globalisierten Welt ist geprägt von Schnelligkeit, ständiger Neuorientierung und Flexibilität. Die Beständigkeit geht verloren, allzu oft wird sich dennoch an den letzen Resten von Gewohntem festgehalten, Kontinuität und Dauerhaftigkeit werden zum Synonym für Unerreichbarkeit. Sucht dabei nicht eigentlich jeder einen Platz, an dem er sich dauerhaft wohl, sicher und geborgen fühlt, zu dem er gehört, sei es örtlich gesehen, im Verbund von Personen oder auch im geistigen Einklang?<br />
Auch <strong>Collapse Under The Empire</strong> sind auf der Suche und haben ihren festen Platz in der musikalischen Welt meiner Meinung nach gefunden. Sie haben sich festgesetzt und sich im Genre des <strong>Post-Rock</strong> und für mich dort unverwechselbar niedergelassen. Was sich hinter <strong>&#8220;Find a place to be safe&#8221;</strong> verbirgt, stellt für mich mittlerweile einen unverwechselbaren <a href="www.myspace.com/collapseempire#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">CUTE</a> Sound dar. <br/><br />
Mit <strong><a href="http://www.mediafire.com/download.php?oywjmgz2yit">Captured Moments</a></strong> steigen sie zunächst haargenau dort ein, wo sie bei<strong> Systembreakdown</strong> aufgehört hatten. Leise schleicht sich der Song voran, verbreitet eine wohlig warme Stimmung und dieses kribbelnde Gefühl im Inneren, wenn sich eine Spannung aufbaut, die sich entladen muss. Dies ist tatsächlich so unbeschreiblich schön und hoffnungsvoll, dass es ein Lächeln auf meinem Lippen zaubert. So froh gestimmt wurde ich lange nicht von einem Album begrüsst. <strong>Crawling </strong>ist daraufhin von einer etwas nachdenklicheren Note bestimmt, steigert sich aber auch wie der Vorgänger in mehreren Schüben ins Unermeßliche. Dieses Spiel wiederholt sich im Verlauf noch öfter. <br />Im Vergleich zum Erstlingswerk wird hier etwas am elektronischen Sound zurückgedreht bzw. es noch raffinierter in die Songstrukturen eingebaut. Das Schlagzeug und die Gitarren treten noch weiter in den Vordergrund und auch weitere Instrumentenspektren finden ihren Einklang. So sind die Streicher, wie auf <strong>Tranquility </strong>und <strong>Intelligence </strong>zu hören, meiner Erinnerung nach neu für die Band. Immer wieder werden wir in neue melancholische Welten getaucht, die Songs bauen sich Schicht für Schicht auf. Sie haben dabei an Komplexität und Reife zugenommen, aber wie gesagt dennoch diesen unverwechselbaren Sound behalten. Danke Chris und Matt! Ich werde mit dem Album in nächster Zeit noch einige Freude haben und bei jedem weiteren Durchlauf immer wieder neue Details entdecken.</div>
<p><br/></p>
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